Automatische Zuführung von Kieselgur aus Säcken in Lösebehälter

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Die Handhabung von Kieselgur-Säcken ist für Brauereien eine täglich wiederkehrende Aufgabe und Herausforderung. Die manuelle Sacköffnung, Entleerung und Zuführung von Kieselgur in die Lösebehälter ist mit hohem Zeitaufwand, Staubentwicklung und Produkt-verlusten verbunden.

Zur Automatisierung dieses Prozess-vorganges bieten wir eine gesamt-heitliche Lösung. Diese besteht aus einer automatischen Sackentleer-maschine zur automatischen Öffnung und Entleerung der Säcke mit integrierter Verdichtung der entleerten Säcke, einer pneumatischen Förderung zum Transport der Kieselgur in die Lösebehälter und einer Absaug- und Filteranlage für die pneumatische Förderung und Entstaubung der Lösebehälter. Leistungsunterschiedliche Anlagentypen stehen für diesen Prozess zur Verfügung, wobei vorwiegend Anlagen im Leistungsbereich bis max. 120 Sack/h und bis max. 250 Sack/h zum Einsatz gelangen.

Das Bedienungspersonal hat lediglich die Säcke auf ein Transportband als Bestandteil der automatischen Sackentleermaschine zu legen. Durch dieses werden die Säcke in die automatische Sackentleermaschine transportiert und das Verpackungsmaterial von der Kieselgur separiert. Das Verpackungsmaterial gelangt über einen Fallschacht in einen Leersackverdichter und wird in einen Folienschlauch komprimiert. Die Kieselgur fällt durch die Entleertrommel in den Auslauftrichter, der in den Einlauf der pneumatischen Förderung mündet. Die Aufgabe der Kieselgur in die pneumatische Förderung erfolgt mittels eines Injektors, der den Vorteil hat, keine mechanisch bewegten Teile und keine Antriebsleistung zu besitzen. In der Rohrleitung wird das Produkt mittels Druckluft in den vorgewählten Lösebehälter transportiert. Die Anwahl der Lösebehälter erfolgt automatisch über Zweiwege-Rohrweichen. Diese sind fernbetätigt und auf den zu befüllenden Lösebehälter eingestellt.

Die aufzugebende Sackanzahl pro Lösebehälter wird über ein digitales Zählwerk im Schaltschrank vorgewählt. Ist die vorgewählte Sackzahl erreicht, schaltet die automatische Sackentleermaschine selbsttätig ab und der im System befindliche Kieselgur-Rest wird in den Lösebehälter gefördert. Das System ist absolut hygienisch, da im Injektor und der nachfolgenden Rohrleitung bis zum Lösebehälter keine Produktablagerungen möglich sind.

Entstaubt wird die Luft der automatischen Sackentleermaschine und die der pneumatischen Förderung über einen zentralen Filter. Die Abreinigung der Filterflächen erfolgt automatisch während des Betriebes nach eingestelltem Zeitintervall oder nach der Beendigung eines Fördervorganges.

Mit dieser Kompaktlösung werden Personalkosten reduziert, der Arbeitsplatz humanisiert, Produkt und Entstaubungsverluste vermieden, das Verpackungsmaterial umweltfreundlich entsorgt und damit insgesamt ein wirtschaftlich attraktiver Prozessablauf realisiert.

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